· 

Veränderungen

 

Sieben Wochen bin ich nun unterwegs. Meine Reise führte mich über Österreich nach Italien, dann über Frankreich nach Spanien. Es war eine wundervolle Zeit mit so manchen Herausforderungen aber auch mit wundervollen berührenden Momenten, die mich immer tiefer zu mir selbst brachten.

 

 

 

Ich verbringe die meiste Zeit im Hier und Jetzt, mit mir alleine und das ist gut so. Ich genieße es, dass ich die Menschen nicht verstehe und ich mich nicht über belanglose Dinge unterhalten muss, denn so kann ich immer tiefer gehen. Immer mehr erkenne ich, was Leben bedeutet.

 

 

 

Wenn ich jetzt so zurück blicke hat sich in mir sehr viel bewegt und verändert. Auch dank Stefan Hiene, der immer sagt, fühl deine Gefühle im Körper. Dadurch habe ich für mich schwierige Situationen gemeistert. Ich habe gefühlt und in dem Moment erkannt wie irrsinnig so manche Gedanken sind, die der Verstand einem einredet.

 

 

 

Die schwierigsten Situationen waren für mich die Toilettengänge, mich in der Öffentlichkeit zu waschen und mich oben ohne an einen Strand zu legen oder unter die Stranddusche zu stellen, an dem die meisten Damen im Bikini liegen. Witziger Weise, nachdem ich mich da 3 Tage durchgefühlt habe lagen immer mehr Frauen oben ohne in meiner Umgebung. Inzwischen fühlt es sich sehr natürlich an und die Scheu ist verflogen.

 

Auch in der Natur seinen Toilettengang zu verrichten ist inzwischen sehr natürlich für mich geworden. Ja sogar sehr viel angenehmer als auf eine ekelhafte öffentliche Toilette zu gehen. Es ist spannend wie sich das verändert, wenn man aus der Norm fällt und die Dinge einmal anders macht.

 

 

 

Was auch Mega interessant ist, ist die Tatsache, dass ich mich, seit ich keinen Spiegel mehr habe in den ich ständig schau, sehr viel attraktiver und schlanker fühle. Auf das Gefühl kommt es an und nicht auf den Blick in den Spiegel. Also an alle da draußen, weg mit diesem Ding, das einem immer versucht einzureden was alles nicht stimmt mit einem!

 

 

 

Vor einer Woche ist mir das Buch, Willst du gesund sein? Vergiss den Kochtopf, in die Hände gefallen. Schon die ersten Seiten waren für mich wie eine Offenbarung. Das ist nicht nur ein Ernährungsbuch, nein, es ließ mich ERKENNEN. Sofort habe ich begonnen meine Nahrung auf einfachste Rohkost Mono-Früchte-Mahlzeiten umzustellen. In der Umgebung in der ich mich gerade befinde ist mir das auch ganz leicht gefallen. Jetzt nach einer Woche fühle ich wie mein Körper all den Schund, den ich ihm zugemutet habe, loswerden will. Das ist nicht gerade angenehm aber momentan noch zum aushalten. Bin gespannt wie sich das weiter entwickelt und ob ich das durchhalte.

 

 

 

Wir sind gekommen als perfekte Wesen, wenn etwas nicht stimmt mit uns, dann haben wir uns das selber eingebildet.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    udo (Donnerstag, 04 Juli 2019)

    hola sandra,
    alle achtung, du bist auf einem sehr guten weg.
    nur schoen weiter so!
    lieben gruss aus catalunia.
    udo